Pläne schmieden für den Herbst

29. Juli 2017

Vor der Sommerpause noch einmal richtig ranklotzen: gestern hat sich sowohl die AG Seminare als auch die AG Veranstaltungen zum Arbeiten getroffen. In Osnabrück wurden ganztägig Seminarpläne geschmiedet und die Erarbeitung eines neuen Seminarkonzepts zum Thema Demokratie/Partizipation beschlossen (bei Interesse gerne per Mail kontaktieren!). In Münster ging es etwas lockerer bei einem Abendessen zu, hier wurde die Vortragsreihe evaluiert und über mögliche Anschluss -Formate diskutiert. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Übrigens: am 15.9. ab 19 Uhr gibt es im Dreiklang in Münster ein Treffen für Interessierte, die uns kennenlernen und bei uns mitmachen wollen. Bitte vorher kurz unter info [at] freiraumkollektiv.org Bescheid sagen, wenn du kommen möchtest. Wir freuen uns!

Abschluss der Vortragsreihe 2017

06. Juli 2017

Alles ein bisschen kleiner, ein bisschen kürzer und trotzdem ziemlich gut: Obwohl Tanja Abou krank war, hat sie eine verkürzte Version ihres Vortrags zum Abschluss der Vortrgasreihe 2017 zum Besten gegeben. Tanjas Erzählungen aus der praktischen Arbeit mit finanzschwachen und teilweise von rassistischer Diskriminierung betroffenen Jugendlichen gaben einen konkreten Einblick in die Folgen von sozialer Ungleichheit und die Wechselwirkungen zwischen beiden Ungleichheitsformen. Die knapp 40 Gäste nutzen die Chance der kleinen Runde und diskutierten im Anschluss intensiver und ausgedehnter als sonst.

Mit diesem Vortrag fand unsere Vortragsreihe "Was macht eigentlich soziale Ungleichheit?" für dieses Jahr ein Ende. Wir sind superzufrieden mit ihrem Verlauf und freuen uns, mehr über den Top-Begriff des Wahlkampfjahres erfahren zu haben. Besonders freuen wir uns auch über ein durchweg positives Feedback von Gästen und Referent*innen. Ende Juli folgt intern noch eine (Super)Vision, mit der wir einen Blick zurück und einen nach vorne werfen möchten. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Auf ein Bier mit sozialer Ungleichheit

02. Juni 2017

Erst waren wir ein kleines bisschen versucht, unsere eigene Veranstaltung zu schwänzen und der Sonne zu frönen - gut, dass wir es nicht getan haben! Sarah Speck und Oliver Nachtwey waren es auf jeden Fall wert: in einer Stunde haben sie für uns und knapp 70 Gäste die Arbeitsstruktur der letzten 100 Jahre aufgerollt und in einen sozialen Kontext eingeordnet, den Bezug zu Geschlechterrollen hergestellt sowie die Wechselwirkungen zwischen Geschlechterrollen und ökonomischer Situation dargelegt und anschließend die Beschreibungen der Makro-Ebene durch Einzelbeispiele aus qualitativer Forschung unterfüttert. All das so stringent dargestellt, dass wir nicht mit rauchenden Köpfen zurückgeblieben sind, sondern uns nach einer kurzen Pause direkt in eine spannende Diskussion über mögliche Lösungen des Missverhältnisses stürzen konnten.

Das gute Wetter haben wir und viele unserer Gäste indes noch genutzt: bis etwa halb ein Uhr standen wir nach Vortrag und Diskussion mit Sarah und Oliver auf ein Bier vor der Tür und haben Fragen geklärt, leidenschaftlich diskutiert und Utopien entworfen. Wir sind glücklich über den Abend und freuen uns auf Tanja Abou am 06. Juli 2017 mit der Frage: Was macht eigentlich soziale Ungleichheit mit Rassismus? Wie immer um 19 Uhr im SpecOps.

Praxiswissen & ziemlich viele Zahlen

05. Mai 2017

Gestern ging es wieder los: mit knapp 80 Gästen konnten wir den Auftakt unserer neuen Vortragsreihe begehen. Die Mischung hat super funktioniert: Björn Wendt kam mit ziemlich vielen Zahlen zu Armut&Reichtum und dem aktuellen Stand der Wissenschaft im Gepäck zu uns und hat uns strukturiert und deutlich erklärt, wie Armut vermessen wird und was sie für eine Gesellschaft bedeutet. (Armut verhindert nämlich strukturell Teilhabe an Politik, Gesellschaft und soizialem Leben, wird häufig vererbt und ist ziemlich doof.) Arnold Voskamp ergänzte das ganze durch sein Wissen aus der Praxis der Arbeitslosenberaung und konnte uns gute Einblicke in das Leben in Armut und die daraus entstehende psychische Belastung geben. Nach einer kurzen Pause für die rauchenden Köpfe konnten wir beide noch eine Stunde mit Fragen löchern und miteinander diskutieren. Für uns ein gelungener Abend! Weiter geht es am 1. Juni 2017 um 19 Uhr mit der Frage: Was macht eigentlich soziale Ungleichheit mit Geschlechterfragen? Zu Gast bei uns dann Sarah Speck und Oliver Nachtwey.

„Rassismus als Normalität?“

25. April 2017

Vom 10. bis 12. Februar 2017 haben wir in Tübingen im Auftrag der Diakonie Württemberg das Seminar „Rassismus als Normalität?“ für Bundesfreiwilligendienstleistende durchgeführt. Die zehn jungen Menschen habe sich dabei mit den Ursprüngen, Erscheinungsformen, Mechanismen, aber auch mit Strategien gegen Rassismus sowie Utopien für eine Welt ohne Rassismus auseinandergesetzt. Mit verschiedenen Methoden, wie etwa einem interaktiven Kolonialismusquiz, in Klein- und Großgruppen- und kreativer Einzelarbeit konnte so das Verständnis und Bewusstsein für Rassismus als gesellschaftliches Verhältnis geschult und vertieft werden. Wir freuen uns auf weitere Seminare und Workshops mit Jung und Alt.